Nahrungswald
Ein Nahrungswald ist ein Produktionswald. Allerdings geht es hier nicht um Holzproduktion, sondern um die Produktion von essbaren Nüssen, Beeren, Früchten, Pilzen usw. Durch seine Struktur (Schichtung) und seinen Wasserhaushalt trägt der Nahrungswald besser zur Aufnahme und Verzögerung von Regenwasser bei als ein monotoner Holzproduktionswald.
Die Auswirkung
Waldanpflanzung versus spontane Waldentwicklung
Ein natürlicher Wald entsteht spontan. Jedoch dauert die Entwicklung zum Wald Dutzende bis Hunderte von Jahren an. Auf einem ehemaligen Acker verläuft die spontane Waldentwicklung schneller als auf einer ehemaligen Wiese. Bäume und Sträucher keimen nämlich auf einem kahlen Acker leichter als in einem geschlossenen Grasbestand. Durch die aktive Anpflanzung von Wald verläuft die Entwicklung noch etwas schneller, zumindest in der Anfangsphase. Aber letztendlich ist auch ein angepflanzter Wald erst nach vielen Jahrzehnten bis zu Hunderten von Jahren ausgewachsen. Bei einem angepflanzten Wald erfolgt die Auswahl der Baum- und Straucharten bewusst. Bei der spontanen Waldentwicklung muss man abwarten, was wächst – , aber was wächst, wird von der Natur ausgewählt; Bäume stehen hier auch nicht in ordentlichen Reihen.
Anmerkung
Aufgrund der langsamen Entwicklung des Waldes ist es wichtig, den bestehenden Wald sehr zu schonen.
Naturbasierte Lösungen
- Natürliche Graslandschaften entwickeln
- Natürliche Wälder entwickeln
- Nahrungswald
- Raum für Biberaktivitäten schaffen
- Raum für natürliche Überschwemmungsflächen schaffen
- Raum für Mäander schaffen
- Flussbett anheben
- Ufer absenken
- Drainagen entfernen
- Anpflanzung von Gebüschhecken und Gehölzen
- Hochstamm-Obstgarten
- Breiter Versickerungsstreifen
- Gräben
- Swales
- Keylines
- (Mais-)Felder an Hängen in Grünland oder Wald umwandeln
- Wadi
- Abfließendes Wasser auf (hohlen) Straßen auffangen